Rundbrief Nr. 2    

29.05.2011

Liebe Freunde, verehrte Damen und Herren,


im ersten Brief vor einigen Wochen habe ich mein Ausstellungsvorhaben für August ausführlich vorgestellt. Da mich inzwischen eine ganze Reihe von weiteren Interessenten um Informationen gebeten haben, findet sich hier am Ende noch einmal eine kurze Darstellung. Man kann sich auch immer auf meiner Website aktuell informieren
.

Was hat sich inzwischen getan?
Nach einigem Hin und Her ist der Eröffnungstermin im Willy-Brandt-Haus nun bestätigt (23. 8.2011). Neu ist, daß alle drei Ausstellungsorte Programmpunkte der "Langen Nacht der Berliner Museen" am Wochenende des 27./28. August 2011 sein werden. Sie werden dann auch vom offiziellen Shuttle-Bus angefahren werden. Ich habe mich entschlossen, das Projekt zur "Krähe" (im ersten Brief unter C) im Sport- und Erholungszentrum (SEZ) in Berlin-Friedrichshain stattfinden zu lassen, wo meine Bilder dazu auch entstanden sind. Das Haus bietet mir großzügige Kooperation an und will mit dem Ereignis sich auch als künftiger Kulturort in der Stadt vorstellen und präsentieren.
Noch ist die Finanzierung nicht völlig in trockenen Tüchern, aber wir sind auf gutem Wege. Leider konnten wir Leica nicht überzeugen, bei der Produktion des Kataloges für Günter Bersch (siehe A) zu helfen. Da liegt momentan das größte Problem. Wer mit einer Idee oder einem Kontakt noch helfen kann, ist hoch willkommen.

Noch ungefähr vier Wochen bleiben für mich, bis die Arbeiten für das Fotografieren fertig sein müssen. Ich bitte herzlich um Nachsicht, wenn ich in dieser Zeit gelegentlich abwesend und -weisend wirken sollte; ich versuche halt, jetzt alle Kräfte zu bündeln.

Auf die Begegnung mit Ihnen/Euch im August, vor meinen Arbeiten, freue ich mich und grüße herzlich,

Johannes Heisig

 

Kurze Zusammenfassung des Rundbriefs Nr. 1

Worum geht es und was wird stattfinden?
Eröffnet wird alles am 23. August 2011. Bis in den Oktober hinein wird die Ausstellung zu sehen sein. Drei Schauplätze sind geplant: die Galerie des Willy-Brandt-Hauses in der Stresemannstraße (A), die galerie son -   - in der Mauerstraße (B) und das SEZ Friedrichshain als Präsentationsort eines interdisziplinären Projekts (C).

A    Willy-Brandt-Haus: Meine Malerei zum Lebensgefühl im geteilten und wieder geeinten Berlin, aufbauend auf der Ausstellung “Es war einmal” von 2008 und inzwischen weiter geführt. Dazu ein Zyklus von Arbeiten meines verstorbenen Freundes, des bedeutenden Fotografen Günter Bersch, zu einem korrespondierenden Thema (vermutlich seine Bilder zum Abzug der Roten Armee aus Deutschland, doch ist das noch nicht final entschieden).
Eröffnung im Atrium des Willy-Brandt-Hauses am 23. August, u.a. mit einem Auftritt eines weiteren Freundes, des großen Barden Hans-Eckardt Wenzel   .

B    Galerie son in der Mauerstraße 80 nahe dem Checkpoint Charlie: Neuere Bilder, die anderen als dem Berlin-Thema gewidmet sind. Separate Eröffnung am 27./28. August.

C    Projekt zu Ted Hughes' Gedichtzyklus Crow: From the Life and Songs of the Crow
. 16 Bilder, die auch Bestandteil einer interdisziplinären Zusammenarbeit mit drei weiteren Künstlern sein werden, einer szenischen Lesung der Gedichte mit Wolfgang Zwieback Krause als Vortragender der deutschen Übertragung (Elmar Schenkel), Erwin Stache (Musik und Installation) und Henning Lohner (Video).
 



Zu allem wird ein Katalog erscheinen
.

 

 

Rundbrief Nr. 1                                                                                                                                            

Liebe Freunde, verehrte Damen und Herren,

im Spätsommer diesen Jahres habe ich vor, meine Arbeit in Berlin an mehreren Orten ambitioniert und ehrgeizig zu präsentieren. Daß dies nicht zum Flop gerate, will ich Sie/Euch in unregelmäßigen Abständen per NEWSLETTER auf dieses Vorhaben einstimmen. Der wird dann auch im Internet auf meiner Seite www.johannes-heisig.de nachzulesen sein.

Worum geht es und was wird stattfinden? Der augenblickliche Stand der Dinge:
Eröffnet wird alles am 23. August 2011. Bis in den Oktober hinein wird die Ausstellung zu sehen sein. Drei Schauplätze sind geplant: die Galerie des Willy-Brandt-Hauses in der Stresemannstraße (A), die galerie son - www.galerie-son.com - in der Mauerstraße (B) und, in unmittelbarer Nachbarschaft von B, eine Halle eines wilhelminischen E-Werks (C).

Im Einzelnen:

A    Auf Einladung des Freundeskreises des Willy-Brandt-Hauses und seiner künstlerischen Leiterin Gisela Kayser zeige ich dort den Schwerpunkt der Unternehmung: Meine Malerei zum Lebensgefühl im geteilten und wieder geeinten Berlin, aufbauend auf der Aus- stellung “Es war einmal” von 2008 und inzwischen weiter geführt (siehe auch HIER)
Hinzu kommt ein Zyklus von Arbeiten meines verstorbenen Freundes, des bedeutenden Fotografen Günter Bersch, zu einem korrespondierenden Thema (vermutlich seine Bilder zum Abzug der Roten Armee aus Deutschland, doch ist das noch nicht final entschieden).
Das Atrium des Willy-Brandt-Hauses wird auch Ort der Hauptvernissage am 23. August  sein. Ich habe Grund zu der mich begeisternden Aussicht auf einen Auftritt des großen Barden Hans-Eckardt Wenzel www.wenzel-im-netz.de an diesem Abend, ein Höhepunkt, der alle eventuellen Schwächen meiner Kunst spielend kompensieren wird.

B    Seit über 3 Jahren arbeite ich mit Mihyun Son, die die galerie son führt, zusammen. Sie hat neue Räume in der Mauerstraße nahe dem Checkpoint Charlie bezogen, wo ich den Teil meiner Arbeit (etwa 15 bis 20 Bilder und einige Papierarbeiten) zeigen werde, der anderen als dem Berlin-Thema gewidmet ist. Wann und auf welche Weise wir dort zur Vernissage zusammenfinden werden, ist noch nicht ganz festgelegt. Wir favorisieren das Wochenende der "Langen Nacht der Berliner Museen" am 27./28. August. Das liegt auch deshalb nahe, weil in diesen zwei Tagen in

C    das "Lange Wochenende der Krähe" stattfinden soll. Das wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit drei weiteren Künstlern, die sich mit einem Gedichtzyklus des Engländers Ted Hughes beschäftigt. Mein Beitrag werden etwa 15 bis 18 großformatige Zeichnungen (ca. 200x150 cm) sein, die mich derzeit am meisten fordern. Ob die ggf. über die interdisziplinäre Performance hinaus parallel zur restlichen Ausstellung noch zu sehen sein werden, hängt davon ab, ob wir einen Platz dafür finden - die Halle, in der das "Lange Wochenende der Krähe" stattfindet, ist sehr, sehr teuer, dh. unbezahlbar für einen längeren Zeitraum.
Der Gedichtzyklus Crow: From the Life and Songs of the Crow - siehe auch HIER oder HIER - von Ted Hughes (1970) umfaßt über 80 dunkel-schillernde Stücke über Gott, die Welt, den Teufel, Mann, Frau und Krähe. Meine Kollegen und Freunde Wolfgang Zwieback Krause als Vortragender und Erwin Stache (Musik) haben ihn bereits 1998 einmal als szenische Lesung in Leipzig zelebriert. Beide werden ihn auch diesmal, allerdings nun vor und mit meinen Bildern, aufführen. Hinzu gesellt sich der Musiker und Videoartist Henning Lohner, der mir in den letzten Monaten zu einem wichtigen Gesprächspartner und Freund wurde. Das Wirken dieser drei Hochkaräter kann man erspüren auf:

Krause-Zwieback

Erwin Stache

Henning Lohner

Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit.

Zu allem wird ein Katalog erscheinen, an dessen Finanzierung im Moment gearbeitet wird. Auch gibt es Gespräche mit Galerien in Frankfurt/M. (DIE GALERIE) und Wuppertal (Galerie Epikur) und Essen (Galerie KK, Museum Hagen), die Ausstellung in Teilen zu übernehmen.

Dies für heute als erstes Signal. Mit besten Grüßen und Wünschen,

Johannes Heisig

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